Alaska Kreuzfahrten

Spaziergang am Gletscher

Die meisten Alaska Kreuzfahrten in den hohen Norden des amerikanischen Kontinents führen bis an die Südküste Alaskas, die mit einer überwältigenden Natur gesegnet ist. Hohe vergletscherte und in den tieferen Lagen dicht bewaldete Gebirgszüge fallen hier steil zum Meer hin ab. Malerische Fjorde, an deren Ende oft kalbende Gletscher anzutreffen sind, schneiden tief in das Land. Die Region bietet zahlreichen seltenen Tierarten einen Lebensraum. Große Teile des Gebiets sind in Nationalparks umgewandelt worden und gut erschlossen. Die Kreuzfahrthäfen verfügen über eine hoch entwickelte touristische Infrastruktur und Ausgangspunkte für Landausflüge in die Umgebung. Neben Walen und Bären sieht man auf den Landausflügen gelegentlich auch die berühmten Weißkopfseeadler. Die mächtigen Tiere haben eine Flügelspannweite von bis zu 2,50 Metern und sind seit 1782 das Wappentier der USA. Alaska Kreuzfahrten sind Reisen für Naturliebhaber.

Kreuzfahrtschiff am Hubbard Gletscher

Kreuzfahrtschiff am Hubbard Gletscher

Die zum US-Bundesstaat Alaska gehörende und im Osten an die kanadische Provinz British Columbia grenzende Küstenregion am Pazifik wird aufgrund ihrer Form „Panhandle“ genannt. Nur ein schmaler Streifen des Gebiets gehört zum nordamerikanischen Festland, der größere Teil umfasst die ca. 1100 Inseln des der Küste vorgelagerten Alexander-Archipels. Dank der sehenswerten Gebirgs- und Fjordlandschaft ist der Alaska-Panhandle zu einem gefragten Ziel von Alaska Kreuzfahrten geworden. Die Kreuzfahrtschiffe befahren einen seit mehr als zwei Jahrhunderten bekannten Seeweg, der auch Inside Passage genannt wird. Hier befinden sich die wichtigsten Ziele der Kreuzfahrtschiffer, darunter Ketchikan, Juneau oder auch Skagway.

Viele Reedereien bieten Alaska Kreuzfahrten an

Alaska Kreuzfahrten sind die Spezialität der führenden amerikanischen Reedereien. Insbesondere zu nennen sind Anbieter wie Holland America Line, Princess Cruises, Norwegian Cruise Line oder auch Royal Caribbean. Die führenden Anbieter sind in den Sommermonaten mit mehreren Kreuzfahrtschiffen in der Region vertreten und bieten zudem die beliebten Cruisetours an. Das sind mehrtägige Ausflüge ins Hinterland die vor oder nach der Alaska Kreuzfahrt gebucht werden können. Die Reedereien verfügen über eigene Züge wie den „The Wilderness Express“ von Royal Caribbean und Lodges.

Die meisten Alaska Kreuzfahrten beginnen in Seattle oder Vancouver und erstrecken sich über sieben Nächte. Dabei werden in der Regel vier Häfen besucht. Einer der beiden Seetage beinhaltet den Besuch des gewaltigen Hubbard Gletschers. Möglich sind aber auch Kreuzfahrten, die in Alaska beginnen oder enden. Diese sind besonders interessant für Urlauber, die neben einer Kreuzfahrt eine Cruisetour (mehrtägiges Landprogramm) planen.

Bären und Totempfähle

Schwarzbär in Alaska

Schwarzbär in Alaska

Neben den Schwarzbären gibt es auch ca. 35.000 Braunbären in den Wäldern Alaskas. Eisbären gibt es in Alaska nur an den Küsten des Nordpolarmeers. Entsprechend dem Nahrungsangebot zeigen die Bären, die überaus anpassungsfähig sind, recht unterschiedliche Fellfärbungen und Größen. Wer von ihnen nur Beeren und Erdhörnchen findet, bleibt kleiner als der große Bruder an der Küste, der in den wenigen Sommermonaten Lachse fischen kann. Die eindrucksvollsten Exemplare finden sich im Katmai National Park und auf Kodiak Island. Dort erreichen die Braunbären aufgerichtet beinahe eine Höhe von 3 m, und das bei einem Gewicht von 500 kg. Der Alaska- oder Kodiak-Bär und der Grizzly sind die größten Landraubtiere unserer Erde. Wer glaubt, einem Koloss durch Flucht entkommen zu können, der sei gewarnt, denn die Tiere können bis zu 60 km/h schnell laufen und sind sehr gute Kletterer.

Totempfähle sind Geschichtsbücher aus Zedernholz. Die Indianer der Nordwestküste waren Meister der Schnitzkunst: Von Vancouver über Prince Rupert bis nach Ketchikan finden sich ihre Totempfähle als Repräsentationen ihrer Mythen. Zu besonders drucksstarken Formen fanden die Tlingit-lndianer an Alaskas Südküste. Sie schnitzten in Zedernbäume Motive hinein, die ihre geistige Welt versinnbildlichen sollten. Die Themenbreite reichte dabei von Ereignissen wie Geburt, Heirat oder Tod eines Stammesführers bis zur Darstellung ganzer Mythologien. Die Motive sind zumeist menschliche Gesichter und einheimische Tiere: Adler, Bären, Lachse, Wale und Frösche, vor allem aber Raben. Sie sind für die Indianer die Ureltern der Menschheit. Die Totempfähle stellen den mythischen Stammbaum eines Familienclans dar. Mit den Tiergestalten werden überlieferte Handlungen und Charaktere oder die soziale Stellung wichtiger Stammesmitglieder oder Ereignisse wie Unwetter oder Kriege dargestellt. Die größte Fülle geschnitzter Totempfähle findet sich in Ketchikan. Hier wurden 33 Pfähle im Totem Heritage-Center wiedererrichtet.

Weitere Informationen über Alaska Kreuzfahrten finden Sie auf der Webseite Seereiseplanung-Kreuzfahrten.de. Es erwarten Sie umfangreiche Hafenportraits mit vielen Tipps für Ihre Landausflüge auf eigene Faust.